Moderne Cloud-ERP-Systeme widerlegen, dass Plattformstrategien nur den Großkonzernen vorbehalten sind. Mit ihrer offenen Software-Architektur bieten Cloud ERP-Systeme auch kleinen und mittleren Unternehmen die Chance, digitale Geschäftsmodelle und neue Services anzubieten. Gerade durch Schnittstellen lässt sich aus dem Kerngeschäft ein ganzes Ökosystem für Kunden aufbauen. Wir zeigen, wie das gelingt.

Plattformen und Schnittstellen bieten Chancen

Unternehmen wie Google, Amazon oder Apple machen es vor: In der modernen Plattformökonomie kommt es auf innovative Geschäftsmodelle an, die durch kurze Innovationszyklen, einem radikalen Servicegedanken und datengetriebenem Fokus gekennzeichnet sind. Die Pioniere der ersten Stunde werden schon nicht mehr als Unternehmen im klassischen Sinne verstanden, sondern als Plattformen mit Marktplatzcharakter, die vielfältige Geschäftsmodelle vereinen.  

Die gute Nachricht ist, dass dieser Trend im Begriff ist, sich zu demokratisieren: Die technischen Möglichkeiten und entsprechende Software zur Entwicklung neuer, digitaler Services sind inzwischen auch für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar. Neben Big Playern kann auch der Mittelstand von Plattformlösungen und neuen Geschäftsmodellen profitieren: Durch offene Programmierschnittstellen, den sogenannten APIs (Application Programming Interface), können ganz unterschiedliche Fach- oder Branchenfunktionen über Apps integriert werden, um die etablierten bestehenden Unternehmensprozesse durch digitale Services zu ergänzen.

Mehr Wertschöpfung, weniger Aufwand

Konkret bedeutet das auch, dass die Schritte in der Wertschöpfungskette hin zum Kunden nicht mehr selbst entwickelt, teuer dazugekauft, oder aufwändig als Partnerschaften ausgehandelt werden müssen. In modernen Cloud-Plattformen liegen sie stattdessen fertig programmiert und direkt integrierbar vor.

Ob Online-Shops, digitale Produkt-Konfiguratoren, Bezahl- und Versanddienstleistungen – bei Veränderungen und Neuausrichtungen von Geschäftsmodellen können Unternehmen mit einem Cloud-ERP-System wie lexbizz Funktionen unkompliziert anbinden und wieder rückgängig machen. Vor allem Mittelständler verschaffen sich dadurch strategische Vorteile, denn sie können auf krisen- oder wettbewerbsbedingte Einflüsse durch Umstellung ihrer Geschäfts- oder Vertriebsmodelle problemlos schnell reagieren.

Praxisbeispiel E-Commerce: Zalando baut digitales Ökosystem rund um den Kunden

Gerade während der Pandemie hat auch der E-Commerce eine noch wichtigere Rolle übernommen. Das stationäre Einkaufen ist stetig rückläufig: Kaufhäuser haben in den letzten 20 Jahren rund 42,1 Prozent ihres realen Umsatzes eingebüßt, der Onlinehandel erhöhte im selben Zeitraum seine Umsätze um 120,3 Prozent – und mit Corona steigen die Zahlen. Die Fähigkeit, ein service-orientiertes Ökosystem rund um Kunden oder Partner zu kreieren, wurde für viele Unternehmen gerade im Einzelhandel überlebenswichtig. Profiteure dieser Entwicklung sind jene Unternehmen, die früh das Potenzial des Online-Handels, aber auch der Plattformen erkannten.

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Vorteile von Cloud-ERP im E-Commerce

Wird ein Cloud-ERP-System mit entsprechenden Schnittstellen zu einer E-Commerce-Plattform gerüstet, so ergeben sich daraus völlig neue Geschäftschancen.

  • Zusätzliche Verkaufskanäle erschließen neue Kundensegmente und bieten Bestandskunden auch neue bequeme Einkaufsmöglichkeiten an.
  • Die Reichweite und die Möglichkeiten der Kundenansprache sowie die Marktdurchdringung nehmen deutlich zu. Die Expansion in neue internationale Märkte wird stark vereinfacht und Kundenverhalten lässt sich problemlos messen und für verbesserte Einkaufserlebnisse verarbeiten.
  • Kunden können zwischen den verschiedenen Kanälen nahtlos wechseln. Unternehmensbereiche sind miteinander verknüpft und das ERP-System ermöglicht dabei einen 360-Grad-Überblick und einen integrierten Daten-Pool.
  • So können Unternehmen ihr Kerngeschäft erweitern, die Software auf den individuellen Bedarf und Anforderungen anpassen und mit Innovationen auf dem Markt punkten.

Das mitwachsende Ökosystem: So einfach können KMU Plattformpotenziale nutzen

Wie also können auch kleine und mittlere Unternehmen ihr Kerngeschäft ausbauen und digitale Services für ihre Kunden entwickeln? Grundlage dafür bilden moderne ERP-Systeme, die mit offener Plattformarchitektur das einfache Anbinden von Drittanwendungen erlauben. Noch einfacher wird dies, wenn moderne Integrationsplattformen wie etwa Celigo ins Spiel kommen. Am Beispiel des Anwendungspartner von lexbizz zeigen wir auf, wie Unternehmen ein serviceorientiertes Ökosystem entwickeln können.

Praxisbeispiel Celigo: Dank Integrationsplattform zum wachsenden Ökosystem

Celigo ist eine Integrationsplattform, die mit dem ERP-System verbunden wird und Unternehmen ermöglicht, vielfältige Anwendungen nahtlos miteinander zu verbinden. So wird das eigene Geschäft automatisiert und ein Ökosystem aus miteinander vernetzten Services aufgebaut.

Die Integrationslösung hilft dabei, Daten aus unterschiedlichen Anwendungen systemübergreifend auszutauschen und dadurch kostspielige manuelle Prozesse zu vermeiden. Mit einem intuitiven Design und Hunderten von vorgefertigten Konnektoren ermöglicht es Celigo sowohl technischen als auch nicht-technischen Anwendern, Automatisierungen und Integrationen selbst zu erstellen, zu warten und beliebig zu erweitern. Skaliert das Unternehmen und neue Services werden nötig, wächst das Ökosystem unkompliziert mit – auch ohne technisches Knowhow im Unternehmen. lexbizz Nutzern steht Celigo als Schnittstelle zur Verfügung.

Mehr Informationen zu Celigo finden Sie hier.

Praxisbeispiel CRM: Komfortable Anbindung mit Celigo

Gerade in einer Zeit, in der große Plattformunternehmen vormachen, was Serviceorientierung bedeutet, wird auch Händlern klar, dass sie zügig nachlegen müssen. Sie können sich Zeitfresser wie manuelle Dateneingabe, Datenexporte, kostspielige Verzögerungen und Prozesse, die mit Tabellenkalkulationen und E-Mail verwaltet werden, nicht mehr leisten. Stattdessen gehören vielfältige Vertriebskanäle, integrierte Kundenportale und zahlreiche Versand- und Bezahldienstleister zur Kundenreise dazu. Gerade im Bereich Customer Relationship Management bietet Celigo auch kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, ihre Abläufe über umfangreiche Bestell- und Lieferketten hinweg ohne Systembrüche zu automatisieren und ihre Kunden zufrieden zu stellen. Auf diese Weise können KMU mit den großen Plattformen mithalten und ihren Kunden die gleiche Schnelligkeit und perfekten Services bieten wie Amazon und Co.

Die Vorteile von Celigo auf einen Blick

✔️Reduzieren Sie manuelle Prozesse

Durch die sofortige Integration Ihrer Anwendungen entfallen manuelle Dateneingaben oder tabellengestützte Prozesse weg. So können Sie Ihre Kunden schnell und unkompliziert zufriedenstellen.Standardisierte Prozesse

✔️Erhöhte Transparenz und bessere Kollaboration

Legen Sie die Daten, die Ihre Mitarbeiter benötigen, in gemeinsamen Systemen ab und beseitigen Sie dadurch lästige Datensilos.

✔️Verbessern Sie Kundenerlebnisse

Durch nahtlos miteinander verknüpfte Anwendungen liegen alle wichtigen Daten in den richtigen Systemen zur richtigen Zeit vor. Ihre Kunden genießen ein zusammenhängendes Benutzererlebnis, das sie zufriedenstellt und an Sie bindet.

✔️Skalierungen

Ganz gleich, ob neue Kunden eingebunden oder Umsatzchancen schneller realisiert werden sollen - die Automatisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, relevante Abläufe schnell zu skalieren, da die Daten sofort und nicht erst Stunden oder Tage später zwischen den Systemen übertragen werden.

✔️Geringere Kosten für Daten

Integration und Prozessautomatisierung bedeuten, dass mehr Ressourcen für hochwertige strategische Projekte freigesetzt werden, anstatt in kostenfressende Datenverarbeitungsaufgaben auf niedriger Ebene zu fließen.