Der technologische Wandel macht auch vor kleinen und mittleren Unternehmen keinen Halt. Die Chancen neuer Technologien lassen sich jedoch nur nutzen, wenn eine geeignete digitale Basis dafür besteht. Robert Gibbons, Chief Product Owner der Cloud-ERP lexbizz, beschreibt, welche Zukunftstechnologien sich schon heute mit modernen ERP-Systemen realisieren lassen. Und welche Potenziale KMU dadurch erschließen können.

Ich habe einen alten Freund, der voller Begeisterung für Neues ist. Seit früher Kindheit macht er jeden Techniktrend mit. Atari 2600? Check. Discman? Sowieso. Das erste iPhone? Na klar! Heute entwickelt er erfolgreich für seine Kunden „Virtual Reality“-Welten.

Auch mich selbst spornt seit jeher an, die Zukunft unserer Arbeitswelt mitzugestalten. In einer Welt, in der die Digitalisierung und Technologieinnovationen immer wichtiger werden, brauchen Unternehmen konkrete Lösungen, die schon heute zukunftsweisendes Arbeiten ermöglichen. Gerade Cloud-ERP kann Neues schaffen.

Die meisten Mittelständler öffnen sich dahingegen nur zaghaft für neue Technologien. Dabei können sie von dieser Lust am Neuen lernen – und diese wird immer mehr zum zentralen Erfolgsfaktor für KMU. Ich möchte Ihnen einige Beispiele dafür geben, was heute dank moderner Technologie schon möglich ist.

Die Basis für den produktiven Einsatz neuer Technologien

Erfolgreiche Unternehmen wissen: Eine Technologie sollte nie nur um der Technologie Willen eingesetzt werden – dann wäre sie nichts weiter als eine Spielerei. Technologien müssen Probleme lösen und zum Wachstum eines Unternehmens beitragen – sei es durch Effizienzsteigerung im Unternehmensalltag oder durch die Fähigkeit, Innovationspotenziale für Kunden zu nutzen. Um eine technologische Neuerung gewinnbringend in die Unternehmensstrategie einzubinden, müssen Sie diese auf eine solide, digitale Basis stellen. Die „grüne Lego-Platte“, auf die aufgebaut werden kann, ist eine flexible und anpassbare Unternehmenssoftware. In einem anderen Artikel haben wir schon zusammengefasst, welche Vorteile Cloud-ERP-Systeme in diesem Zusammenhang bieten.

Unsere 360°-Unternehmenssoftware lexbizz basiert auf der Technologie von Acumatica, der global am schnellsten wachsenden ERP-Lösung aus den USA. Diese Cloud-ERP-Plattform zeichnet sich vor allem durch die Vielzahl offener Programmierschnittstellen aus. So kann sie leicht durch Add-Ons erweitert und an unterschiedlichste Szenarien angepasst werden. Die renommierten Analysten von Gartner sehen Acumatica daher an der „Speerspitze moderner ERP-Plattformen“.

In den USA ist die Akzeptanz und der Nutzen neuer Technologien groß: Der US-Markt ist dem deutschen Markt um circa zehn Jahre voraus. Zahlreiche Innovationen und neue Technologien treiben auch das Geschäft von kleinen und mittleren Unternehmen. Welche Möglichkeiten diese neuen Entwicklungen für das Geschäft von KMU haben, erforschen und explorieren die Entwicklungs- und Forschungsteams von Acumatica. Einige konkrete Anwendungsfälle, die sich heute schon realisieren lassen, möchte ich besonders hervorheben.

CRM goes Sprachsteuerung: "Alexa, wir haben einen Deal!"

Amazons Sprachassistentin „Alexa“ lässt sich auch im Business-Kontext nutzen. Als einer der ersten ERP-Anbieter entwickelte Acumatica einen entsprechenden Skill. Anwender können mit diesem per Sprachbefehl Inventarbestände prüfen, Rechnungen freigeben oder sogar Vertriebschancen im Customer Relationship Management aktualisieren. Die Sprachsteuerung stiftet einen praktischen Nutzen von der Führungsetage bis in die Produktionshalle.

Tief verwurzelt und in luftiger Höhe: Internet of Things und Drohnen

Das „Internet der Dinge“ schafft enormen Mehrwert in der Industrie, aber auch für andere Branchen wie z. B. die Landwirtschaft oder das Transportwesen. Durch Sensoren werden Daten erhoben, die für die Automatisierung von Abläufen oder für Geschäftsentscheidungen genutzt werden. Die Daten können auf Basis einer geeigneten Unternehmenssoftware visualisiert oder auch direkt in Prozesse integriert werden. So nutzt zum Beispiel das US-amerikanische Forstunternehmen Cherrylake Tree Farms Bodensensoren, deren Live-Daten mithilfe von Acumatica verarbeitet werden.

Ein weiteres Anwendungsbeispiel für neue Technologien ist der Einsatz von Drohnen im Lagermanagement. In Kombination mit einer automatischen Bilderkennung helfen diese zum Beispiel bei der Inventur in großen Lagerhäusern.

Augmented Reality im Baugewerbe

Auf Basis der Microsoft HoloLens experimentiert Acumatica mit der Nutzung von Augmented Reality. Die HoloLens ist eine Brille, die das, was ihr Träger sieht, mit weiteren Informationen anreichert. Ein Anwendungsfall dieser Technologie wird gerade für das Baugewerbe erprobt: Stellen Sie sich vor, Sie begehen eine Baustelle. Augenscheinliche Mängel knipsen Sie mit der HoloLens und automatisch wird in Acumatica eine Mängelliste angelegt. Die Dienstleister können Ihre Dokumentation direkt auf der Baustelle einsehen und Schäden oder Mängel in Ordnung bringen.

Das Unternehmen in der Hosentasche: Mobile first konsequent gedacht

2020 war das Jahr der Mobilarbeit. Noch nie war es so wichtig, ortsunabhängig auf alle benötigten Informationen und Applikationen zugreifen zu können. Dieser Trend wird sich mit Sicherheit auch in einer „Welt nach Corona“ nicht umkehren. Unternehmer legen immer mehr Wert darauf, ihr gesamtes Unternehmen über ihr Smartphone steuern zu können – ob im Homeoffice oder nach Corona auf Geschäftsreise. Ein zeitgemäßes Cloud-ERP macht genau das möglich.

Technologie-Trends: Gerade KMU können profitieren

Kleinere Unternehmen wagen sich häufig aus Angst zu Scheitern nicht an Experimente mit neuen Technologien heran. Doch gerade sie können profitieren und den individuellen Nutzen für ihre Kunden vergrößern. KMU kommen meist schneller zu Ergebnissen als schwerfällige Konzerne. Schlanke Abstimmungsprozesse und übersichtliche Personalstrukturen sind von Vorteil, wenn es darum geht, eine Trend-Technologie schnell zu implementieren und als Chance für das eigene Business zu nutzen.

Cloud-ERP-Lösungen erlauben einen niedrigschwelligen Einstieg und bilden die Basis für die digitale Unternehmenstransformation. Mit diesem technologieoffenen Fundament bauen sich KMU einen strategischen Vorsprung gegenüber ihrer Konkurrenz auf, denn sie können die Möglichkeiten neuer Technologien direkt in ihrem System nutzen. So halten sie selbst mit großen Unternehmen mit, denn sie verringern den technologischen Vorsprung und können sie darüber hinaus durch ihre Kundennähe gar überholen.

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